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Wattenbek wusste den Sack zuzumachen |
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Geschrieben von Thore Neumann
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Die 1. Herrenmannschaft des TSV Wattenbek hat den ersten Bezirksliga-Spieltag hinter sich gebracht und konnte schon zu Beginn der Saison klare Akzente setzen. Mit 6: 0 Sätzen und einem Punkteverhältnis von 150:112 setzte sich die Mannschaft gegen die Gegner aus Pönitz und Mettenhof durch und darf sich nun über 4 Punkte und Platz 2 in der aktuellen Tabelle freuen.
Vor Allem gegen die Pönitzer konnten die Wattenbeker beweisen, wie ernst es ihnen mit dem Ziel des Wiederaufstieges in die Landesliga ist. Im ersten und dritten Satz war es lange unklar, welche Mannschaft sich letztendlich durchsetzen würde, jedoch waren die Wattenbeker in der Lage, durch flexible Spielweise, Abrufen sämtlicher Optionen und psychischer Robustheit in entscheidenden Situationen das Spiel nach ihren Wünschen zu gestalten und den verdienten Sieg zu erringen. Ob über außen, die Mitte, diagonal oder aus dem Hinterfeld: Wattenbek wusste seine Chancen zu nutzen und über alle Positionen in Punkte umzuwandeln. Alle Spieler konnten zeigen, dass sie aus einem guten Zuspiel des Stellers Milan Drews Punkte zu machen wissen. Selbst eine bisweilen diskutable Leistung der Schiedsrichter konnte die Mannschaft nicht aus dem Rhythmus bringen, sondern brachte das Team um Kapitän Sven Schmidt dazu, den eigenen Unmut in einen nur noch druckvolleren Angriff umzuwandeln.
Besonders wertvoll war jedoch die Fähigkeit, gegen beide Gegner am Ende von knappen Sätzen durch solide Spielweise die entscheidenden Punkte holen zu können. Eine effektive Blockarbeit am Netz und konstante Konzentration, vor Allem in kritischen Momenten, rundeten die Gesamtleistung ab, so dass die Wattenbeker ohne Satzverlust die Iltis-Halle in Kiel verlassen konnten. Für Trainer Rainer Wiese gilt es nun, sein Team auch an den folgenden Spieltagen zur Fortsetzung der gezeigten Leistungen zu führen und der Mannschaft zu ermöglichen, weiterhin den Sack zumachen zu können. |